Ein Trip und eine Überraschung

Moin moin und Hallo. Das Geburtstagskind hat heute Abend frei und somit bin ich an der Reihe euch an unserem erlebnisreichen Tag teilhaben zu lassen.

Es ging heute (für uns) sehr früh los. 7 Uhr hieß es aufstehen und frühstücken. Bananen-Pancakes + Bali-Kuchen für mich und für das Geburtstagskind Omelette mit Toast. Dazu wird, wie immer, frisches Obst gereicht. Das sollte erst einmal für einige Stunden reichen.

Pünktlich um 8 saßen unser Gastgeber Kadek sowie Frau startbereit auf ihren Mopeds. Nach einer 10 Minütigen Fahrt erreichten wir den Startpunkt.

rice rice Baby

Wir würden heute etwas mehr laufen, soviel war klar. Wir hatten zwar festes Schuhwerk dabei, jedoch landete dies schnell im Rucksack da Kadek meinte, dass unsere Füße schnell nass werden würden. Und so war es auch. Mehrere steile Abstiege später…

Das Bild gibt es wohl nicht her wie hoch die Stufen waren und wie steil es bergab ging. Diese Treppe mit Geländer war noch richtiger Luxus!

…erreichten wir die erste Station. Hier lasse ich gern die Bilder bzw. das Video sprechen

Bisschen schön, oder?

Kadek meinte noch wir könnten unter einigen Wasserfällen „duschen“. Bei diesem hier nicht. Ich wollte nur in die Nähe schwimmen und meine Hand darunter halten, wurde aber von der Gischt abgehalten. Kaum vorstellbar welche Kraft das Wasser hier hat. Sieht aber immerhin schön aus. Ahja.. Nur falls ihr euch gefragt habt: man kann unter den Wasserfällen schwimmen. Ein kleines badebecken ist vorhanden! Und wer kann schon von sich behaupten diesen Platz für sich allein zu haben? Wir! Apropos.. Wir sind jetzt heilig. Ohne Mist! Links der Wasserfall läuft runter ins Dorf und quasi bis in unsere Unterkunft. Der Kollege rechts liefert heiliges Wasser. 1x gebadet und Zack! Heilig! (ganz so einfach ist es nicht, wohl aber möglich. Und ich reime es mir einfach so zusammen weil es sich gut anhört)

Kadek flüsterte uns dann noch zu, dass wir zu dem geheimen Wasserfall gehen würden. Ich überlasse allerdings euch die Überlegung wie geheim ein Wasserfall sein kann, der ausgeschildert ist. Nunja… Ein kurzer Lachanfall später und wir waren dort!

geheimer Wasserfall mit nicht so geheimer Ari

Die Wege zwischen den Stationen waren nass, glitschig und echt nicht so leicht zu bewältigen. Ich erinnere noch einmal: wir tragen hier flip-flops. Man musste ständig acht geben nicht weg zu gleiten und sich an den spitzen Steinen zu verletzen oder umzuknicken. Kadek lief dort rum als wäre das gar nix. Ist eventuell sein natürliches Gelände. Er grinste auf jeden Fall die ganze Zeit. 95% der Leute lächeln hier wirklich immer. Trotz ihrer Umstände geben sie dir irgendwie ein Gefühl, dass alles ganz leicht ist. Ich kann es nicht besser beschreiben.

Ein bzw. drei Wasserfälle gingen noch. Der Fjdji-Wasserfall, welcher sich als Dusche eignet!

330 zum Teil kniehohe Stufen galt es nun zu bewältigen…wussten wir natürlich vorher nicht. Auf halben Wege kamen uns Einheimische mit nem dicken Ast entgegen, die irgendwie etwas verstört drein schauten. Es hat sich herausgestellt, dass Kollege „grüne – Giftviper – ich will euch alle töten“ auf dem Weg nach oben gesichtet wurde. Kadek verging kurz das Grinsen. Wir sollten den Platz der vermeintlichen Ortung schnell verlassen. Kadek setzte auch zu einem kurzen Sprint an. Naja no risk no fun. Sie war auf jeden Fall nicht mehr zu sehen.

Next stop: Reisfeld Wir erreichten einen kleinen Unterstand. An dem eine Frau saß. Kadek und sie tauschten sich kurz aus. Danach stand sie auf und gurgelte kurz ein paar Sätze in den Dschungel hinein. Es kam auch eine Antwort. Kurz darauf wackelte der Palmenbaum und ein kleiner Balinese kletterte wie ein Affe auf nen 10m hohen Baum um uns 2 frische Kokosnüsse zu bringen. Er bewirtschaftet das Land mit seiner Frau. Kann sich kein Mensch vorstellen wie das ohne modernes Gerät klappt. Ihnen geht’s aber wohl ganz gut.

Witziger Typ. Ihm gehören 150are Land (Reis, Wassermelonen, Papayas, Kürbis, Tomaten, Kokosnüsse, Durian)

Wie ihr schon merkt geht es hier von Höhepunkt zu Höhepunkt. Ein natürlicher Sprungturm darf ja wohl nicht fehlen, oder? Wassertiefe 2m und Warnhinweise „Bitte springt in die Mitte des Wassers sonst passiert doll aua“ konnten mich natürlich nicht abhalten. Kurz den Grundkurs Physik ausgepackt: schwerer Schmidtl nur 2m Wassertiefe und Zielen beim Springen…4m Höhe sind genug, den Rest überließ ich den Franzosen. Waghalsig stürzte ich mich in die Fluten. Ein kurzes Gebet von Kadek und eine Arschbombe später:

Highlight Nr. (?) war dann die Wasserrutsche. Nicht wie im Schwimmbad sondern „all natural“! Man nehme einen reißenden Strom, alte zusammengeknüpfte Reifen und ein bisschen Mut und Zack! Hat man Spaß! Aber schaut selber

Ari war danach ganz gut platt. Ich auch, würde es aber nie zugeben. Es ging zurück in die Unterkunft. Die Massage – Damen waren auch schon da und Ari gönnte sich eine Fuß-Massage. Habe ich eigentlich erwähnt, dass ich Kadek heimlich von Aris Geburtstag erzählte? Nein? Cool… Ich sollte ihm ihren vollständigen Namen aufschreiben und er sendete diesen als Nachricht irgendwo hin. Ich behielt es erstmal für mich. Mal sehen was da noch kommt dachte ich. Als wir beim Abendessen mit unseren Nachbarn saßen passierte dann das hier : die Familie (inklusive der kleinen Tänzerinnen vom ersten Abend) brachte dem Geburtstagskind eine Überraschung. Wir sind immer noch ganz gerührt. Schaut selbst :

2 Kommentare zu „Ein Trip und eine Überraschung

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