Ich habe gerade festgestellt, dass man bei meinen Überschriften überhaupt nicht erkennt, wo wir eigentlich sind. Also wird das ab jetzt geändert, ich lerne ja noch 😉 Wer es also noch nicht mitbekommen hat, wir weilen aktuell auf Bali. Genauer gesagt im Süden Balis. Aber jetzt kommen wir mal zum heutigen Tag.
Gestern waren wir noch viel an klassischen Touristenspots, vor allem was das Essen angeht. Heute wollten wir es mal anders machen und uns ein bisschen mehr unter die Einheimischen mischen. Hat super funktioniert, ich glaube kaum einer hat uns für Touristen gehalten! 😉
Nachdem wir also wieder ordentlich ausgeschlafen und eine kleine Runde im Pool gedreht haben, ging es los zum Fischmarkt. Neben dem wirklich unerträglichen Gestank draußen (wir vermuten die Fischabfälle werden da einfach irgendwo entsorgt) erwartete uns eine kleine Zeltstadt voller kleiner Stände mit allem, was man sich an Fisch vorstellen kann. Aber seht doch einfach selbst.





Wie man das als Einheimischer so macht einmal durch die Reihen geschlendert, den besten Fisch auserkoren und mit einem Thunfisch und ein paar Garnelen in der Tüte ab zum nächsten Warung (das sind kleine familiengeführte Restaurants). Dort gibt man einfach seine Tüte ab und lässt sich den Fisch auf dem Grill zubereiten.


Frisch gefangen, zwei Minuten nach Kauf auf dem Grill und wenig später im Magen. Nur mal so zur Einordnung. Für einen großen Thunfisch, 5 Riesengarnelen und die Zubereitung im Warung haben wir zusammengerechnet 5,60€ bezahlt.
Da wir ja jetzt zu den Locals gehören, ging’s für Schmidtl im Anschluss zum Barber. Einmal Haare und Bart schneiden und direkt neue Freundschaften knüpfen. In kürzester Zeit wurde festgestellt, dass beide die gleiche Musik mögen und neben der frischen Rasur wurden wir in Indonesischen Rock eingeführt.
Im Urlaub soll man sich ja nun tunlichst von Stress fernhalten. Aus diesem Grund hat uns das Wetter einfach eine kleine Pause in einem winzigen Kiosk/Café/Supermarkt/Tankstelle verordnet. Wir können ja unmöglich von einer Attraktion zur nächsten rasen. Also Kaffee bestellt und den Regen abgewartet.

Ein oder zwei Stunden und nette Gespräche mit Empfehlungen für die Abendgestaltung später ging es also wieder auf den Roller. Heute wollten wir mal an die Küste ganz im Süden fahren. Der Strand war tatsächlich ziemlich schön, hier sind wir allerdings von unserer „Wir-gehören-jetzt-zu-den-Einheimischen-Tour“ etwas abgekommen. Eintritt um zum Strand zu kommen und ziemlich viele Schickimicki Bars die wiederum nochmal Eintritt wollten. Also nur einmal kurz über den Strand geschlappt und über eine etwas abenteuerliche andere Route (ohne Eintritt…) wieder weiter.



Nachdem wir bei unserer etwas unfreiwilligen Regenpause eine nette Empfehlung bekommen hatten, machten wir uns auf den Weg zu westlichen Küste, mit kurzem Halt am Strand, Panorama bewundern und weiter zur Live Music Location in Uluwatu (klingt nach Hawaii oder?).

Das Lokal heißt Wishing Well und alleine alle Eindrücke des verrückten Gebäudes aufzunehmen würde wahrscheinlich einen halben Tag in Anspruch nehmen. Ich hatte sofort die Erinnerung an den Camden Market in London. Einfach skurril und gleichzeitig unglaublich toll.





Nach leckerem Abendessen wurde noch ein paar Stunden Musik genossen und dann ging es auf einen Mal wieder spannenden Heimweg mit dem Roller. Sagen wir mal so. Das zweite Video zeigt eine gute Straße 😅 aber Schmidtl hat uns mal wieder sicher nach Hause gebracht.
Jetzt gibt es nochmal ein bisschen Bierromantik am Pool und dann gehts ab ins Bettl. Ab morgen wartet der Dschungel auf uns 🤗🤗

Gute Nacht zusammen ❤️
Das sieht unglaublich gut aus und klingt total verrückt! Habt weiter ganz viel Spaß
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