Nusa Ceningan Tag 5 – oh Captain, my Captain

Heute geht die wilde Reise weiter. Ab auf die nächste Insel. Ursprünglich wollten wir etwas länger bleiben, aber morgen können wir wegen der Zeremonie nicht abreisen und wir wollten doch noch ein bisschen was Neues sehen. Morgen ist Nyepi Segara – the day of silence ocean. Was da alles bei der Zeremonie passiert, weiß ich ehrlich gesagt nicht, aber es ist Allen inklusive Touristen verboten ins Wasser zu gehen. Betrifft Baden, Surfen etc. und halt auch Bootstouren. Deswegen wurden heute Morgen schnell die Koffer gepackt. Von unseren beiden Inseln fährt leider kein Boot zu den Gilis, deswegen hat Putu uns angeboten uns mit seinem Fischerboot nach Penida zu bringen, wo wir dann aufs eigentliche Boot können. Also ein letztes Mal auf die Roller mit allem Gepäck, schnell noch unsere Wäsche vom Laundry Service holen und ab zum Hafen

Rauf auf s Boot und 15 Minuten später waren wir schon da. Jetzt hieß es Abschied nehmen von Putu. Tausendmal drücken, winken und hoffen, dass man sich vielleicht irgendwann mal wiedersieht.

In Penida angekommen brauchten wir noch ein Taxi bis zum Anleger. Naja wir haben uns vom ersten Typen, der uns am Strand angequatscht hat, belabern lassen, das war vielleicht ein bisschen blöd. Ein richtiges Taxi im Sinne eines Autos wäre wahrscheinlich auch irgendwie aufzutreiben gewesen. So hatten wir also jeder einen Rollerfahrer und Schmidtl und ich hinten drauf. Das mach ich nicht nochmal sag ich euch. Die Locals kennen ja den Verkehr, aber LKW s überholen, wenn der Gegenverkehr schon sichtlich nahe ist. Naja, ich führ das jetzt mal nicht näher aus. Wir waren auf jeden Fall beide froh, als die Fahrt rum war. Da wir nicht wussten, wie schnell wir auf der Insel vorankommen, hatten wir ordentlich Puffer eingeplant und waren knapp 2h vor Abfahrt am Anleger. Tickets eingelöst und dann hieß es warten. War jetzt nicht so mega schön dort 😅

Zwischen den ganzen Benzinkanistern wurde sich also die Zeit vertrieben und mit nur einer Stunde Verspätung ging s dann auch schon los. Die erste halbe Stunde war richtig chillig, kaum Menschen auf dem Boot ein bisschen Fahrtwind durchs Fenster im Gesicht, herrlich.

Bei unserem Zwischenstopp in Bali wurde das Boot dann bis auf den letzten Platz besetzt und eine Stunde später hab ich mich zur irren Rollerfahrt vom Vormittag zurückgesehnt. Mit Vollspeed parallel zu den Wellen hab ich unser kleines Boot einige Male kippen sehen. Das Personal war währenddessen fleißig damit beschäftigt Kotztüten zu verteilen. Während ich mir also überlegt hab, durch welches Fenster ich eventuell rausschwimmen kann, wenn wir kentern, hat Schmidtl versucht mich zu beruhigen und mir zu erklären, dass die das ja jeden Tag machen. Stimmt ja auch, aber ich hab trotzdem 3 Kreuze gemacht also wir da waren.

Auf Gili angekommen ging es dann mit Sack und Pack 15 Minuten zu Fuß zu unseren kleinen süßen Unterkunft. Die haben wir erstmal nur für eine Nacht gebucht, für die restlichen Tage hatten wir uns bereits ein Air BnB gebucht.

Angekommen im kleinen Paradies ging es direkt an den Strand. Heute stand nur noch Essen und ein bisschen am Wasser chillen an. Erstmal auf der neuen Insel ankommen. Ab morgen wird erkundet. Und wir wurden ein weiteres Mal mit Live Musik beschenkt.

Hier ist es wundervoll ruhig. Auf der ganzen Insel gibt es keine Autos, Roller nur wenn sie elektronisch sind. Der Großteil wird hier zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit kleinen Pferdekutschen zurückgelegt.

Während unsere beiden Inseln vorher in ungefähr einer Stunde mit dem Roller umrundet werden konnten, schafft man das hier in etwa der gleichen Zeit zu Fuß. Ich freu mich drauf, alles zu erkunden. Stay tuned.

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