INDONESIEN – PART 1

Hallo zusammen,

bei so einer großen Reise dachte ich mir, es wäre mal wieder an der Zeit, das Reisegeschehen für euch und uns festzuhalten. Seid nicht zu streng mit mir, aktuell wissen wir noch nicht genau, wo es überall hingeht und ob a) immer Internet zur Verfügung steht und b) ich auch jeden Tag Lust habe 😉

Beginnen wir doch mal am Anfang. Los ging die wilde Fahrt am Mittwoch Nachmittag mit der Bahn von Dresden nach Frankfurt. Da das Bahnglück vor allem mich in der Vergangenheit nicht so häufig bedacht hatte, sind wir einen Abend vor dem eigentlichen Flug gefahren, um gar nicht erst Stress aufkommen zu lassen – wir haben ja schließlich Urlaub. Also erstes Bierchen öffnen und entspannen.

In Frankfurt haben wir dann unser kleines aber feines Hotelzimmer bezogen, waren auf einen Snack und ein Bier im Irish Pub und dann ging‘s ab in die Falle.

Anpfiff am Donnerstag war gegen 7 Uhr. Ab zum Frühstück, die letzten Klamotten zusammenpacken und schon ging’s los zum Flughafen. Da wir unsere Bordkarten noch nicht hatten, haben wir extra viel Zeit eingeplant, falls viel Betrieb am Flughafen ist, das ging aber alles ratzifatzi und wir saßen bereits 2h vor Abflug am richtigen Gate. 11 Uhr ging es dann mit dem ersten Flieger nach Abu Dhabi. Wer noch nicht mit Etihad geflogen ist, absolute Empfehlung. Es warten neben Kuscheldecke, Kopfkissen und ordentlich Beinfreiheit (sogar für Schmidtl) super Essen und ein tolles Bordprogramm.

An Schlaf war trotzdem nicht viel zu denken, aber die 6h Flug gingen mit Futtern, Downton Abbey und Fantastischen Tierwesen ganz gut rum. In Abu Dhabi angekommen entschlossen wir uns relativ zügig, dass Snacks und Bierchen dort aufgrund der Preise für uns ausfallen würden. Ich bin ja wirklich Fan, aber 15 € für ein kleines Bier waren selbst mir zu viel. Also ab ans Gate und die Wartezeit mit Podcasts überbrücken.

23 Uhr (21 Uhr deutscher Zeit) ging es dann los. Gleiche Airline, gleiches Verwöhnprogramm, also alles gut. Meine barfüßige Nachbarin, die regelmäßig ihre Mauken an mir gerieben hat war etwas nervig, aber man kann ja nicht alles haben. 7h, 3 Filme und wenig Schlaf später landeten wir in den frühen Morgenstunden in Kuala Lumpur. Die siebenstündige Wartezeit wollten wir nicht im Terminal verbringen, also ab zur Immigration und wenigstens mal in den Hauptterminal fahren und etwas bummeln gehen.

Die Einreise lief einwandfrei, die anschließende Orientierung ist -sagen wir mal – ausbaufähig. Übermüdet von einer in die nächste Etage stolpernd, stellten wir fest, dass das jetzt noch nicht der gewünschte Terminal sein kann. Also ab zum Bus, aber defekte Anzeigen und die Unsicherheit darüber wo wir überhaupt hinwollen, ließen uns abermals umdrehen. Irgendwann haben wir schließlich eine Anzeigetafel gefunden, die eine Mall mit kostenfreiem Shuttle versprach und -oh Wunder – wir haben sogar den richtigen Bussteig gefunden.

Nach kurzer Fahrt wartete eine wirklich große Mall mit wenig Menschen auf uns, nach 30 Minuten merkten wir allerdings, dass die Müdigkeit die Füße lahm und die Lust auf s Einkaufen maximal gering hielt. Also ab zum Bus (wir kennen uns ja jetzt hier aus) und zurück zum Flughafen. Dort suchten wir dann gar nicht mehr lange, sondern hangelten uns von Infopoint zu Infopoint um sicherzustellen, dass wir am Ende auch beim richtigen Ort ankommen. Es stellte sich heraus, dass die Einreise zwar super schnell ging, der Weg zurück allerdings etwas beschwerlicher laufen sollte. Eine ellenlange Schlange und locker 60 Minuten Wartezeit für einen kurzen Blick auf den Reisepass. Aber naja, so ging die Wartezeit ja auch rum 🙂 Eine kurze Bahnfahrt später saßen wir nun am richtigen Terminal, entschieden uns diesmal die 10€ ins Bier zu investieren und machten es uns in einer kleinen Bar gemütlich. Ansonsten gab es neben „aufbauenden Worten“ auf der Toilette nicht viel zu entdecken und mit etwas Verspätung und unendlich müde konnten wir unseren letzten, nun nur dreistündigen Flug antreten.

Ortszeit 22 Uhr (16 Uhr deutscher Zeit) sind wir endlich in Denpasar angekommen – Jippiiieeeee

Jetzt warteten nur noch 1,5 h healthcare Check, Visum bezahlen, Visum bekommen, Einreisedokumente ausfüllen mit jeweils einer separaten Schlange auf uns und schwupsdiwups eine kurze Taxifahrt später waren wir schon da. Das war ja einfach!

Naja, zu unserer Unterkunft kann man nur eins sagen: absolut traumhaft! Begrüßung mit warmen feuchten Handtüchern, frisch gepresstem Saft und unfassbar freundlichen Menschen. Ein wundervolles Apartment mit Außenbad, toller Pool und nochmal: unfassbar freundlichen Menschen! Ich lasse mal die Bilder und Videos für sich sprechen. Nach fast 40 Stunden mit wenig bis keinem Schlaf ging’s halb 2 nachts dann ins große unglaublich bequeme Bett. Sorry, das war jetzt irgendwie viel Text für 17h im Flieger sitzen.

Ab jetzt mit günstigem Bier juhuuu

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